Es gibt zwei Arten, ein Fußbad zu untersuchen. Man kann messen, was der Körper hinterher ausscheidet. Oder man misst den Körper selbst, während und nachdem er darin steht.
Ulrike Metzler hat sich für das Zweite entschieden. Sie hat bei 28 Freiwilligen zwischen 20 und 75 Jahren Blutdruck, Puls, Hautwiderstand und Hautkapazität gemessen. Bei zwölf Teilnehmern kam eine Blutabnahme auf Kortisol dazu, das bekannteste Stresshormon des Körpers.
Getestet wurde eine einzelne Anwendung von 30 Minuten. Gemessen wurde dreimal: vor der Anwendung, direkt danach und noch einmal am nächsten Tag. Genau diese dritte Messung macht die Studie interessant.
Die Studie hat vorher festgelegt, was sie herausfinden will. Das ist wichtig, denn so wurde nicht erst im Nachhinein nach auffälligen Werten gesucht.
Diese beiden Werte werden über die Handflächen gemessen. Sie zeigen, in welchem Zustand das vegetative Nervensystem gerade ist. Das ist der Teil des Körpers, der zwischen Anspannung und Erholung umschaltet, ohne dass man ihn bewusst steuern kann.
Ja. Bei 86 Prozent der Teilnehmer veränderte sich die Hautkapazität direkt nach der Anwendung deutlich. Beim Hautwiderstand zeigte sich bei 45 Prozent der Normalgewichtigen auch nach 24 Stunden noch eine Verbesserung.Der Puls verrät, in welchem Modus der Körper gerade läuft, und lässt sich nicht willentlich beeinflussen. Beim Blutdruck ging es vor allem um den unteren Wert, also den Druck in der Ruhephase zwischen zwei Herzschlägen.
20 von 28 Teilnehmern hatten direkt nach der Anwendung einen deutlich niedrigeren Puls. Beim unteren Blutdruckwert hatten direkt nach der Anwendung 12 Teilnehmer einen besseren Wert, nach 24 Stunden waren es 18.Kortisol wird ausgeschüttet, wenn der Körper unter Druck steht. Dauerhaft erhöhte Werte sind einer der Gründe, warum man abends nicht abschalten und nachts nicht durchschlafen kann.
Bei 9 von 12 untersuchten Teilnehmern war die Kortisolbildung nach 24 Stunden zum Teil deutlich reduziert. Bei den übrigen drei Teilnehmern gab es an diesem Tag äußere Belastungen, die den Wert nach oben gezogen haben dürften.Neben den Messwerten wurde aufgeschrieben, was die Teilnehmer von sich aus erzählten. Es wurde ihnen vorher nicht gesagt, was sie spüren sollten.
Fast alle beschrieben ein positives Körpergefühl: durchgewärmte Füße, ein besseres Durchblutungsgefühl, vermehrte Ausscheidung, besseren Schlaf und weniger Müdigkeit am Tag.Das Auffälligste passierte nicht direkt nach der Anwendung, sondern am nächsten Tag. Bei Blutdruck und Hautwiderstand war die Wirkung nach 24 Stunden stärker als unmittelbar danach. Die Autorin nennt das eine verzögerte Wirkung.
Blutdruck, Puls, Hautwiderstand und Hautkapazität werden erfasst, bei zwölf Teilnehmern zusätzlich der Kortisolwert im Blut.
Die Füße stehen im warmen Salzwasser. Alle Teilnehmer mit normalen Ausgangswerten bleiben während der gesamten Anwendung in ihrem normalen Messbereich.
Der Puls ist bei 71 Prozent der Teilnehmer messbar niedriger, und bei 86 Prozent hat sich die Hautkapazität verändert. Der Körper ist also in einen anderen Zustand gewechselt.
Statt abzuklingen ist die Wirkung stärker geworden. Jetzt haben mehr Teilnehmer einen besseren Blutdruckwert als am Vortag, und bei drei von vier untersuchten Personen ist der Kortisolwert gesunken.
Das Wasser verfärbt sich während der Anwendung. Jede Farbe gibt dir einen Hinweis darauf, was dein Körper gerade ausleitet:
| Wasserfarbe | Was es bedeutet |
|---|---|
| Orange | Abbau von Gelenkstoffen |
| Gelb-Grün | Reinigung von Nieren, Blase, Harnwegen und Unterleib |
| Rote Flecken | Löst alte Ablagerungen im Blut |
| Schwarz | Trägt zur Entlastung der Leber bei |
| Schwarze Flecken | Abbau von Schwermetallen |
| Braun | Fördert den Abbau von Zell- und Stoffwechselrückständen |
| Weißer Schaum | Fördert den Lymphfluss |
| Dunkelgrün | Unterstützt die Gallenregulation |
Das Konzept des Elektrolyse-Fußbades zeigt Wirkungen auf das vegetative Nervensystem, den Blutdruck und Puls sowie auf das Hormonsystem.
Dipl.-Ing. (FH) Ulrike Metzler — Co'Med Fachzeitschrift, 04/2006Das sind genau die Bereiche, in denen sich in dieser Studie messbar etwas verändert hat: Puls, Blutdruck, das Stresshormon Kortisol und der Teil des Nervensystems, der für Erholung zuständig ist.
Ich bin eigentlich überhaupt kein Wellness-Mensch. Meine Frau hat mir das Gerät trotzdem hingestellt und gesagt: „Setz dich einfach mal 30 Minuten hin." Also habe ich es gemacht. 😅 Und genau das war wahrscheinlich das Problem vorher: Ich habe mir nie bewusst Zeit genommen, einfach mal runterzufahren. Jetzt gehört die Anwendung bei uns tatsächlich regelmäßig zum Abend.
Bei mir war der Schlaf der Punkt, bei dem ich den größten Unterschied bemerkt habe. Ich mache die Anwendung meistens abends und nehme mir danach bewusst nichts mehr vor. Diese Kombination aus Wärme, Ruhe und den 30 Minuten tut mir unglaublich gut. Ich schlafe danach wesentlich entspannter ein und bin morgens nicht mehr ganz so gerädert.
Ich hatte abends oft das Gefühl, dass meine Beine schwer und irgendwie aufgebläht sind. Deshalb wollte ich das Ganze einfach mal testen. Was mir nach einigen Anwendungen besonders aufgefallen ist: Dieses schwere Gefühl ist deutlich weniger geworden und ich empfinde meine Beine als angenehmer und leichter. Für mich war genau das der Grund, weiterzumachen.
Was mich am Anfang am meisten irritiert hat, war die Farbe des Wassers. Ich dachte wirklich, da stimmt irgendwas nicht. 😄 Dann habe ich die Farbtabelle angeschaut und war erstmal ziemlich neugierig. Mittlerweile mache ich die Anwendung regelmäßig am Wochenende. Die 30 Minuten sind für mich inzwischen eher eine kleine Wellnesspause als irgendeine zusätzliche Aufgabe.
Ich habe es hauptsächlich wegen meiner steifen Gelenke ausprobiert. Gerade morgens nach dem Aufstehen brauche ich inzwischen etwas länger, bis ich richtig in Gang komme. Nach meinen Anwendungen fühlt sich mein Körper einfach lockerer an. Ich kann natürlich nicht sagen, woran es genau liegt, aber dass ich mich nach den 30 Minuten so angenehm entspannt fühle, habe ich definitiv bemerkt.
Dasselbe Prinzip für zu Hause. Kein Termin, keine Anfahrt, keine laufenden Kosten. Du stellst es dir abends hin, wenn ohnehin nichts mehr ansteht.